Labradorit

Labradorit

Labradorit fasziniert mit seinem spektakulären Farbenspiel – dem Labradorisieren – in Blau, Grün und Gold. Labradorit ist aus mineralogischer Sicht den Feldspäten (Plagioklas) zuzuordnen.

Chemische Formel(Na,Ca)(Si,Al)4O8
Kristallsystemtriklin
Härte (Mohs)6.0
Dichte2,69-2,70g/cm³
Farbegrau - blau - grün
GlanzPerlglanz
Bruchuneben, splittrig
Spaltbarkeitvollkommen
Habitusderb, spätig
ChakraNabel
Geburtsstein (Monat)November
SternzeichenWassermann, Krebs, Skorpion, Schütze

Mineralogie

Feldspat - Plagioklas

Als Plagioklas bezeichnet man trikline Mischkristalle zwischen den Endgliedern Albit (Na-reich) und Anorthit (Ca-reich). Sowohl die physikalischen Konstanten als auch die geometrischen Eigenschaften variieren entlang dieser Mischungsreihe, in welche auch der Labradorit einzuordnen ist. Feldspäte, insbesondere Plagioklase, bilden häufig so genannte Zwillinge aus, welche meist bereits mit dem Auge zum Bsp. auf den Spaltflächen zu erkennen ist.

Labradorit weist einen Anorthit-Anteil von 50-70% auf. Fundort ist meist als Gemengeteil in dunklen, magmatischen oder metamorphen Gesteinen. Bei tiefen Temperaturen kann im Labradorit eine Mischungslücke auftreten (An 45- An 62), dadurch bilden sich submikroskopische Entmischungslamellen, welche zum bekannten Farbspiel (Labradorisieren) führen können.

Wirkung

traditionell: Intuition, Schutz, Transformation

Labradorit wird eine schmerzstillende und stabilisierende Wirkung nachgesagt, insbesondere im Zusammenhang mit physischen Skelett-Problemen. Weiterhin kann er für positive Energie und Kreativität sorgen.

Die beschriebenen Eigenschaften sind subjektiv und stellen kein Heilversprechen dar. Die Produkte ersetzen keine medizinische oder tierärztliche Behandlung.

Besondere Eigenschaften

  • Labradoreszenz durch Lichtbrechung an Schichtgrenzen