Fluorit

Fluorit ist ein farbenreicher Stein mit glasartigem Glanz – er steht für Klarheit, Ordnung und Fokus.

Fluorit

Eigenschaften

Chemische FormelCaF2
Kristallsystemkubisch
Härte (Mohs)4.0
Dichte3.1-3.2 g/cm³
Farbegrün-lila-blau-gelb-farblos
GlanzGlasglanz, teils fettig
Bruchmuschelig, splittrig
Spaltbarkeitvollkommen
Habituswürfelig, massiv
ChakraKrone, Herz, Hals
Geburtsstein (Monat)Februar
SternzeichenWassermann, Fische

Mineralogie

Fluorit

Fluorit kommt üblicherweise als hydrothermale Gangfüllung oder Imprägnation vor. Weiterhin gibt es schichtgebundene Vorkommen in Sedimenten. Er kristallisiert im kubischen System, in der Natur sind häufig Würfel erkennbar.

Chemisch reiner Fluorit ist vollkommen farblos und transparent. Durch Fehler im Kristallgitter sowie den Einbau von Elementen bzw. Strahlung, entstehen die vielfältigen Farbnuancen. Häufig werden die Calcium-Ionen durch andere Metalle mit vergleichbarer Ionengröße ersetzt (unter anderem Seltene Erden), dies sorgt für verschiedene Farben.

Der Regenbogenfluorit entsteht typischerweise als hydrothermale Gangfüllung: Im Laufe der Jahrtausende kommt es zu wechselnden Spurenelement-Gehalten in den hydrothermalen Lösungen, dadurch bilden sich unterschiedlich farbige Schichten aus.

Die deutsche Bezeichnung Flussspat lässt Rückschlüsse auf seine industrielle Verwendung als Flussmittel in der Metallurgie (Hüttenspat) oder zur Gewinnung von Flusssäure (Säurespat) zu.

Wirkung

traditionell: Klarheit, Ordnung, Fokus

Fluorit wird gerne als "Lernstein" eingesetzt, da er für mehr Klarheit sorgen kann. Der Geist kann geordnet und das Denken strukturierter werden. Weiterhin wird dem Fluorit traditionell eine lösende Wirkung bei Ängsten und Verwirrung zugesprochen. Die beschriebenen Eigenschaften sind subjektiv und stellen kein Heilversprechen dar. Die Produkte ersetzen keine medizinische oder tierärztliche Behandlung.

Besondere Eigenschaften

  • Fluoreszenz: unter UV-Licht oft blau-blaugrün leuchtend
  • Thermolumineszenz: einige Varietäten leuchten unter Energiezufuhr im Dunkeln